Komm und sieh, 2013

ab 45,00 

Das Foto hab ich 2013 in einer Kaserne bei Wittstock gemacht. Jahrelang war das ein verwunschener lost place, verlassen und vergessen vor den Toren Berlins. Heute ist leider nichts mehr zu sehen von dem Ort. Er wurde vor einigen Jahren abgerissen.

Komm und sieh (russisch Иди́ и смотри́), in der DDR Geh und sieh, ist ein sowjetischer Antikriegsfilm des Regisseurs Elem Klimow aus dem Jahr 1985. Darin wird aus der Perspektive eines belarussischen Teenagers die Geschichte eines Teils des Zweiten Weltkrieges erzählt. Der Film zeigt sehr realistisch, dass kaum etwas schrecklicher ist als die Taten, zu denen Menschen in Kriegszeiten fähig sind.

Alexei Krawtschenko, der jugendliche Schauspieler, der die Rolle des Florja spielte, ging während der Dreharbeiten durch die Hölle. Er tritt in „Komm und sieh“ zunächst als gesunder und lebendiger Junge auf. Am Ende des Films ist er nur noch ein Schatten seiner selbst, ausgemergelt und zerlumpt, das Haar ergraut, die Augen gebrochen, faltig wie ein alter Mann.

Die Handlung des Films spielt 1943, dem dritten Jahr der deutschen Besetzung von Belarus während des Zweiten Weltkrieges. Der junge Fljora schließt sich gegen den Willen seiner Mutter den Partisanen an. Bei den Partisanen muss er zunächst nur Hilfstätigkeiten ausführen. Trotzdem bleibt er enthusiastisch; das Leben im Wald und die Aussicht auf den Kampf erscheinen ihm zunächst wie ein großes Abenteuer. Als die Partisanen in die Schlacht ziehen, soll Fljora jedoch im Lager bleiben und dieses bewachen. Wütend und enttäuscht verlässt er das Lager. Im Wald trifft er auf das Mädchen Glascha, die er bereits aus dem Partisanenlager kennt. Als das Gebiet plötzlich von deutschen Luftlandeeinheiten angegriffen wird…

Eine gute Wirkung bekommt dieses Motiv auf dem Papier Photo Gloos Baryta 320 von Hahnemühle.

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