Lost Places – Story

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Die hier gezeigten Fotos entstanden alle in Europa in den Jahren 2007 bis 2019.

Die Orte, an denen meine Bilder entstehen, haben eine magische Anziehungskraft auf mich. Bei jedem Besuch gehe ich auf eine Entdeckungs- und oftmals eine Erinnerungsreise in die Vergangenheit. Ich spüre den Geist dieser Orte. Ich stelle mir die Menschen vor, wie sie hier gelebt, gearbeitet, geweint und gelacht haben, an diesen Orten einen Teil ihres Alltags gemeinsam verbracht haben. In den alten Gebäuden finden sich Spuren dieses Lebens, genauso wie die Spur der Verlassenheit der Orte mit jedem Stück des abbröckelnden Putzes sich ausbreitet.

Hassan J. Richter sieht sich sehr stark als Monumentaldokumentar der Deindustrialisierung und deren Folgen für diese Gebiete. Er spürt den Wunden und Veränderungen nach und hebt diese punktuelle, lokalgeschichtliche Erfahrung metaphorisch auf eine allgemeine Ebene menschlichen Umgangs mit Erfolgen und Krisen, Höhen und Tiefen, Werten und Oberflächlichkeiten des menschlichen Daseins. Für Hassan J. Richter befindet sich das Thema „Verfall“ im Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens. Verfall steht sinnbildlich für den problematischen Umgang des modernen Menschen mit seiner eigenen Geschichte und dokumentiert einerseits die heutige Schnelllebigkeit und seine Vergänglichkeit als auch Verdrängungsprozesse, d.h. den menschlichen Unwillen, ein differenziertes Bild der Geschichte herzustellen und zu bewahren. Die Orte, die Hassan J. Richter dabei besucht, erzählen in ihrem Verfall von Menschen, die einstmals diese Plätze mit Leben erfüllten, von den Gewohnheiten und Bräuchen, von Freude und Leid die den Orten vor ihrem Verfall ihre Prägung gaben. Und genau diese Prägungen spiegeln sich in dem Verfall noch immer wider und werden mit dem magischen Glanz längst vergangener Zeiten erfüllt. Dem Künstler gelingt es mit seiner Fotografie, diese Magie der Vergangenheit in einzigartigen Momentaufnahmen einzufangen und künstlerisch reizvoll zu präsentieren.

Biography

Hassan J. Richter wurde am 20. März 1969 in Arnstadt/Thüringen geboren. Nach dem Abitur absolvierte er eine Ausbildung zum Straßenbautechniker und beschäftigte sich nebenbei kontinuierlich mit der Fotografie. Seit 2007 ist er als professioneller Fotograf tätig.

Die Fotos entstehen mit einer analogen Mittelformatkamera oder einer Plattenkamera (4×5 inch). Durch die analoge Fotografie kann ich zum einen hochwertige Abzüge erstellen, vor allem aber erfordert es zum anderen eine besondere Herangehensweise. Jedes Foto verlangt von mir Zeit und Ruhe und damit das Einlassen auf die Orte für die den jeweiligen Lichtverhältnissen entsprechende Motivauswahl. Die Grundlage für die intensiven Farben der Bilder ist ein Negativfilm (Kodak Ektar).


The photos shown here were all taken in Europe between 2007 and 2019.

The places where my pictures are created have a magical attraction to me.

With every visit I go on a journey of discovery and often a journey of remembrance into the past. I feel the spirit of these places. I imagine the people living, working, crying and laughing here, spending parts of their everyday lives together in these places. Traces of thess lives can be found in the old buildings, just like the traces of the abandonment of the places spread with every piece of the crumbling plaster.

Hassan J. Richter sees himself very strongly as a monumental documentalist of deindustrialization and its consequences for this field. He traces the wounds and changes and metaphorically brings this punctual, local historical experience to a general level of human interaction with successes and crises, ups and downs, values and superficialities of human existence.

For Hassan J. Richter, the theme of „decay“ is at the centre of his artistic work. Decay stands symbolically for the problematic way modern humankind deals with its own history and documents on the one hand, today’s fast pace and its transience as well as displacement processes, i.e. human unwillingness to create and preserve a differentiated picture of history. On the other hand the places, that Hassan J. Richter visits, tell -in their decay- of the people who once filled these places with life, of the habits and customs, of joy and suffering that shaped the places before their decay. And exactly this shaping is still reflected in the decay and is filled with the magical brilliance of times long past. With his photography, the artist succeeds in capturing this magic of the past in unique snapshots and presenting it in an artistically appealing way.

Biography

Hassan J. Richter was born on 20 March 1969 in Arnstadt/Thuringia. After graduating from high school, he completed an apprenticeship as a road construction technician and on the side worked continuously with photography. Since 2007 he has been working as a professional photographer.

Hassan J. Richter has exhibited his works in Europe so far and is represented worldwide by the LDXArtodrome Gallery. In Germany he is represented by KunstGalerieHans.

The photos are taken with an analogue medium format camera or a plate camera (4×5 inch). With analogue photography I can make high-quality prints, but above all it requires a special approach. Each photo requires me to take time and calm, and thus to get involved with the places in order to choose motifs corresponding to the respective lighting conditions. The basis for the intense colours of the pictures is a negative film (Kodak Ektar).


Les photos ont toutes été réalisées en Europe entre 2007 et 2017.

Les lieux que je photographie m’attirent comme par magie. Chaque visite représente une exploration du passé, un voyage dans mes souvenirs. Je sens l’esprit qui anime ces lieux. Je m’imagine comment les gens y vivaient, travaillaient, pleuraient et riaient, comment ils y ont passé ensemble une grande partie de leur vie. Dans ces vieux bâtiments se trouvent les traces de leurs vies, qui s’effacent au fur et à mesure que ces bâtiments abandonnés se décrépissent.

Hassan J. Richter se considère fortement comme un documentariste de la désindustrialisation et des conséquences pour cette région après le revirement de 1989. Il traces les blessures et changements, et élève métaphoriquement les expériences de cette histoire locale à un niveau supérieur de l’action humaine, de succès et crises, de bas et hauts, de valeurs et superficialités de l’existence humaine.

Hassan J. Richter se focalise sur le thème du déclin. Le déclin est une image pour la manière discutable comment notre société gère sa propre histoire : Cela témoigne de la nature mouvante à toute vitesse d’aujourd’hui, de sa fragilité et des processus de suppression, c’est-à-dire du refus de l’homme d’établir et de préserver une vision juste et critique de l’histoire.

Les lieux de declin, que Hassan J. Richter visite, racontent des histoires d’hommes qui les peuplaient de vie, d’habitudes et de coutumes, de bonheur et de souffrances, qui ont façonné le caractère de ces lieux avant leur déclin. Le personnage est toujours vivant dans cet état d’abandon et brille dans un mirage magique des temps passés. L’artiste parvient à saisir ces moments uniques avec sa photographie et les présente avec une qualité artistique élevée et attrayante.

Les photos sont réalisées avec un appareil photographique argentique de moyen format ou une chambre photographique de grand format (10 x 13 cm). Je travaille en argentique, parce que cela me permet de faire de grands tirages de qualité, mais surtout parce que cette manière de photographier implique une autre approche du travail. Chaque prise de vue exige du temps et du calme, afin de se laisser imprégner par le lieu et sa lumière. La base des couleurs intensives est rendue par l’utilisation de pellicules négatives Kodak Ektar.

Biographie

Hassan J. Richter est né à Arnstadt/Thuringe le 20 mars 1969. Après le bac, il devient spécialiste des technologies de la route et de la circulation, mais travaille aussi de façon continue comme photographe. Depuis 2007, il ne travaille plus qu’en tant artiste photographe.


Anmerkungen zur Entwicklung nach der Wiedervereinigung

Durch die überstürzt stattgefundene Währungsunion im Oktober 1990 und der Praxis der Treuhandanstalt von 1990 bis 1995 wurde die ostdeutsche Industrie ungeschützt dem Weltmarkt preisgegeben. Mit der Maßgabe einer radikalen Privatisierung, bei gleichzeitiger Unterlassung notwendiger Sanierungen lebensfähiger Industriezweige, schoss die Arbeitslosigkeit schnell in die Höhe. Theoretisch stand den Menschen der DDR ein Anteil an den volkseigenen Betrieben zu. Doch dieser Anteil an dem von ihnen erwirtschafteten Vermögen wurde ihnen nach 1989 nicht gewährt. Ohne Vermögen, ohne Privatbesitz, welcher in der DDR nicht viel anzuhäufen war, konnten die Ostdeutschen auf dem Markt, auf dem ihre Betriebe nun privatisiert angeboten wurden, nicht mitbieten. Noch heute gibt es in der ostdeutschen Region kaum große Unternehmen. Stattdessen wurden viele Betriebe, ohne sie zu einer eigenen maßgeblichen Wertschöpfung produktionsfähig zu machen, lediglich zu verlängerten Werkbänken westdeutscher und internationaler Unternehmen degradiert.

Auf meinen Streifzügen sehe ich, wie diese Zeiten, die Zeiten der DDR und der Wendezeit, als Geschichte mit den Orten verfällt. Oftmals wollte man die Erinnerungen an die harten, langen und öden Arbeitstage in den Fabriken einfach so schnell wie möglich verdrängen. Aber auch der politische Wille fehlt, die Orte als Erinnerungen zu bewahren oder als Neuanfänge zu gestalten. Denn die seit 1990 stattgefundenen wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Veränderungen sind heute vielerorts noch immer als Ruinen, statt einer besseren, blühenden Idee wahrnehmbar. Und so zieht es weiterhin die jungen Menschen aus dieser Heimat fort, in der sie keine Zukunftsperspektive für sich sehen, in der sie leben und arbeiten, in der sie lachen und weinen könnten.

Wo ich diese Motive finde, wird von mir bewusst nicht angegeben. Momentan sind sie Freiräume. Dort kann etwas ausprobiert werden, Neues kann entstehen. Würden sie zu bekannt, fänden sich alsbald Interessenten und Interessengemeinschaften ein, von Schrottsammlern über Touristengruppen bis zu Investoren, die den dort Ansässigen die Möglichkeiten eigener Ideen und Neufänge entgegenstehen könnten. So muss für den Besuch mancher Ruinen heute bereits Eintritt gezahlt werden. Doch dies widerspricht dem Charakter dieser Orte. Sie entfalten ihre Magie und ihren Charme dadurch, dass sie nicht in Reiseführern stehen, sondern gesucht und entdeckt werden. Wer sich für die Geschichte und die Geschichten solcher Orte interessiert, wird sie finden.
Ich selbst besuche die Orte mehrmals. Bei jedem Besuch erscheinen sie in einem anderen Licht und offenbaren neue Details und verschiedene Stimmungen.

Die Fotos entstehen mit einer analogen Mittelformatkamera oder einer Plattenkamera (4×5 inch). Durch die analoge Fotografie kann ich zum einen hochwertige Abzüge erstellen, vor allem aber erfordert es zum anderen eine besondere Herangehensweise. Jedes Foto verlangt von mir Zeit und Ruhe und damit das Einlassen auf die Orte für die den jeweiligen Lichtverhältnissen entsprechende Motivauswahl. Die Grundlage für die intensiven Farben der Bilder ist ein Negativfilm (Kodak Ektar).


English

Due to the hastily implemented German monetary union of October 1990 and the practice of the Treuhandgesellschaft* from 1990 to 1995, East German industry was left totally exposed to the laissez-faire world market. While necessary restoration of viable industrial branches was neglected, unemployment rose quickly under the policy of radical privatisation. In theory, the East German people owned a share of the state owned enterprises. This share of the assets they generated, however, was not distributed amongst them as private citizens after 1989. Without wealth or assets, which one couldn’t amass in the GDR due to the planned economy, the East Germans did not have the means to compete in the market on which their farms and enterprises were offered for sale. Even today there are barely any large companies headquartered in the East German region. Instead, many companies were downgraded to branches of West German and international companies, instead of creating their own unique value.

On my excursions I see how, during the periods of the GDR and the reunification, the history decomposes along with the places. Often, the memories of the hard, long and desolate working days in the factories were simply to be wiped out as quickly as possible. There was and still is also a lack of political will to preserve these places as memories or to plan new beginnings. Essentially, the political, social and economic changes that have taken place since 1990 are still visible in many places as ruins rather than as an improved, flourishing idea. Thus young people continue to be drawn away from this homeland in which they see no future prospects, no place in which they could live and work, laugh and cry.

I deliberately don’t disclose where I find these motifs. They are now free flowing spaces. Places where something can be tried out, new things can arise. If these were to become too well-known then prospective customers and interested parties, ranging from scrap collectors to tourist groups to investors, would soon coalesce. These parties might develop the area in a way that restrict the opportunities for local communities including their own ideas and new beginnings. For instance an entrance fee is already being charged to visit some ruins today. This contradicts the character of these places, however. They unfold their magic and their charm in that they are not found in tour guides, but are searched for and discovered. Those who are interested in the history and the stories of such places will find them.
I visit the places several times. On each visit they appear in a different light and reveal new details and different moods.

The photos are taken with an analogue medium format camera or a plate camera (4×5 inch). Through analog photography I can create high quality prints, but above all, it requires a special approach. Each photo requires time and rest, in order to get myself into the places for the motif selection according to the respective light conditions. The basis for the intense colors of the images is a negative film (Kodak Ektar).

*Treuhandgesellschaft: The trust company set up by the german state after reunification to take over failing East German firms.


Francais

A travers l’union monétaire appliquée à la hâte en octobre 1990 et les pratiques de la Treuhandanstalt (l’agence chargée après la Réunification de liquider et privatiser le patrimoine de la RDA) entre 1990 et 1995, l’industrie est-allemande a été livrée sans y être préparée aux lois du marché mondialisé. Sous l’effet conjoint de privatisations massives et de l’impossibilité laissée aux filières industrielles viables de se soumettre à de nécessaires adaptations, le chômage a rapidement atteint des taux record. En théorie, tous les citoyens de la RDA détenaient une part des entreprises collectivisées du pays. Mais après 1989, ces parts de la richesse qu’ils avaient produite ne leur ont plus été distribuées. Sans celles-ci, sans patrimoine privé (puisqu’en RDA il n’était pas possible d’en accumuler un), les Allemands de l’Est n’ont pas eu les moyens de participer aux enchères lors de la privatisation de leurs propres entreprises. Aujourd’hui encore, quasiment aucune firme de grande taille n’est établie dans les régions est-allemandes. Au lieu de cela, de nombreuses entreprises locales ont été rabaissées à l’état de lieux de production annexes de sociétés ouest-allemandes ou étrangères, sans qu’on leur ait donné la capacité de produire une valeur ajoutée significative.

Lors de mes pérégrinations, je vois à quel point ces époques – celle de la RDA et celle autour de la chute du Mur – sont en train de sombrer dans l’oubli à mesure que les lieux tombent en ruines. Souvent, après ces dures, longues et monotones journées de travail à l’usine, les gens ont simplement voulu tourner la page le plus vite possible. Mais il manque également une volonté politique de préserver ces lieux de mémoire ou d’investir pour un renouveau. Aujourd’hui dans beaucoup de régions, la Réunification, avec tous les bouleversements économiques, politiques et sociaux qu’elle a entraînés, semble n’avoir laissé que des ruines en héritage. C’est pourquoi beaucoup de jeunes gens quittent ces régions parce qu’ils n’y voient aucun avenir, aucune perspective d’une vie meilleure.

J’omets volontairement d’indiquer où se trouvent les lieux que je photographie. Pour l’instant, ce sont encore des espaces libres, dans lesquels il est encore possible de tenter des choses, et où quelque chose de nouveau peut encore éclore. Si ces lieux devenaient trop connus, ils attireraient rapidement des gens cherchant à les exploiter d’une manière ou d’une autre – marchands de ferraille, groupes de touristes, investisseurs immobiliers, par exemple –, ce qui pourrait empêcher les gens qui habitent sur place de réaliser leur propres projets et de commencer quelque chose de nouveau. Aujourd’hui, il faut par exemple déjà acquitter un droit d’entrée pour visiter certains de ces lieux en ruines. Mais ceci contredit le caractère profond de ces endroits. Ils dévoilent leurs charmes et leur magie pour peu qu’on se donne la peine de les chercher et de les découvrir, et non en figurant dans des guides de voyage. Celui qui s’intéresse à l’Histoire, aux histoires de ce genre de lieux les trouvera.

Les photos sont réalisées avec un appareil photographique argentique de moyen format ou une chambre photographique de grand format (10 x 13 cm). Je travaille en argentique, parce que cela me permet de faire de grands tirages de qualité, mais surtout parce que cette manière de photographier implique une autre approche du travail. Chaque prise de vue exige du temps et du calme, afin de se laisser imprégner par le lieu et sa lumière. La base des couleurs intensives est rendue par l’utilisation de pellicules négatives Kodak Ektar.


Italiano

A causa della precipitosa unione monetaria nell’ottobre del 1990 e l’attuazione della Treuhand (la fiduciaria che si è occupata della vendita del patrimonio della RDT, n.d.t.) dal 1990 al 1995, l’industria della RDT fu lasciata in balia del mercato mondiale senza alcuna protezione. Questa radicale privatizzazione e la mancanza di risanamenti necessari di alcuni rami dell’industria portarono a un altissimo tasso di disoccupazione. In teoria ogni cittadino della RDT possedeva di diritto una quota delle imprese e delle cooperative in cui lavorava. Dopo il 1989 vennero espropriati del patrimonio da loro conseguito. Senza patrimonio, senza proprietà privata – comunque non accumulabile nella RDT – e con la privatizzazione delle loro fabbriche, i cittadini della ex RDT non furono in grado di competere nel mercato mondiale. Ancora oggi nelle regioni dell’Est ci sono poche imprese di una certa rilevanza. Senza renderle produttivamente capaci di creare un proprio e decisivo valore aggiunto, molte aziende furono degradate a banchi di lavoro di imprese tedesche dell’ovest e internazionali.
Durante le mie ricerche percepisco come la storia della RDT e del periodo successivo alla caduta del muro decadano insieme a questi posti disabitati. Come se si volesse dimenticare il più velocemente possibile i ricordi delle dure e lunghe giornate lavorative nelle fabbriche. Manca inoltre una volontà politica in grado sia di proteggere questi posti come luoghi della memoria storica che di cercare di dare loro un nuovo inizio. I cambiamenti economici, politici e sociali che si sono succeduti dal 1990 in poi vengono infatti percepiti oggigiorno non come lo svilupparsi di idee migliori e fiorenti, ma come “rovine”. Tutto ciò porta i giovani a lasciare la loro casa e i loro luoghi natale, non avendovi nessuna prospettiva per il futuro, che permetterebbe loro di rimanere, vivere, lavorare, ridere e piangere.
Preferisco non divulgare gli indirizzi dei luoghi che fotografo. Per me rappresentano degli spazi dove si è liberi di sperimentare, per far poi nascere qualcosa di nuovo. Rendere noti questi posti significherebbe renderli accessibili a “collezionisti di ferraglia”, a gruppi di turisti o a dei possibili investitori, i cui piani potrebbero ostacolare la possibilità per i residenti di creare qualcosa di nuovo e di sviluppare le loro idee. Oggi per visitare delle rovine l’ho modificato, è ormai necessario pagare un biglietto d’ingresso. Tutto ciò è in pieno contrasto con la loro natura originaria. È pertanto meglio che questi luoghi non appaiano nelle guide turistiche. La loro magia e il loro fascino stanno anche nel fatto, che devono essere cercati e scoperti con pazienza. Chi si interessa per la storia di questi luoghi, alla fine riesce a trovarli.
Personalmente visito questi luoghi varie volte. Ogni volta si presentano in una nuova luce e fanno scoprire nuovi dettagli e differenti atmosfere.
Le fotografie vengono scattate con una macchina fotografica analogica medio formato o con una macchina fotografica a lastre (4 x 5 pollici).
Ho deciso di fotografare in analogico per garantire un’alta qualità delle foto ma soprattutto perché questo metodo consente un approccio molto particolare. Ogni fotografia richiede da parte mia tempo, sensibilità, passione e pazienza, che mi permettono di scegliere il soggetto adatto a seconda dei luoghi e delle condizioni di luce. Fondamentale per i colori intensi delle fotografie è l’utilizzo di una pellicola per negativi (Kodak Ektar).


Español

La precipitada unión monetaria de Octubre del 1990 y la privatización entre 1990 y 1995 de la propiedad popular de la República Democrática Alemana dejó a la industria de la Alemania del Este desprotegida y en manos del mercado mundial. Se privatizó radicalmente sin invertir en el saneamiento y la puesta al día de aquellas ramas de la industria que aún podían ser competitivas. Las tasas de desempleo se dispararon. Las llamadas Empresas de propiedad popular pertenecían en teoría a la población de la RDA, pero después de 1989 sus ciudadanos fueron despropiados de sus derechos sobre esta parte del patrimonio que ellos mismos habían creado. Sin patrimonio, sin apenas propiedad privada (en la RDA practicamente inexistente), los alemanes del Este no tenían ninguna posibilidad real de pujar en el mercado en el que se subastaban sus empresas, ahora privatizadas. Hoy en día en las regiones del Este apenas hay compañías de envergadura. Muchas de las empresas que podían haber sido productivas, quedaron relegadas a meros talleres para labores secundarias de empresas de la Alemania Occidental y del resto del mundo.

Recorriendo sus paisajes, veo como al mismo tiempo que se desmoronan sus edificios, se va desmoronando la memoria de la RDA y de los años posteriores a la caida del Muro. A veces, por el deseo de olvidar lo más rápido posible las largas, duras, y a menudo aburridas jornadas de trabajo. Pero también por que falta la voluntad política, de conservar estos sitios como lugares de memoria o convertirlos en piedras basales de algo nuevo. Los cambios económicos, políticos y sociales que han tenido lugar desde 1990 recuerdan a menudo más a una ruina, que a la sociedad mejor y floreciente que en su momento se prometió. Así que la gente joven sigue abandonando estos parajes exentos de una perspectiva de futuro en la que puedan vivir y trabajar, reir y llorar.

Nunca revelo el lugar en el que están hechas mis fotografías: a propósito. Ahora mismo son zonas libres en las que se pueden probar cosas, en las que puede surgir algo nuevo. Si fuesen del dominio público, enseguida aparecerían grupos dispuestos a explotarlas: chatarreros, turistas o inversores, dificultando que los habitantes del lugar puedan desarrollar ideas y proyectos propios. A día de hoy, ya hay que pagar entrada por visitar algunos edificios en ruinas, lo que contradice el carácter de estos lugares. Su magia y su poder de atracción, reside precisamente en el hecho de que no estén en las guías de viajes, si no en que hay que buscarlos y descubrirlos. Si alguien realmente se interese por la historia y por las historias de estos sitios no tardará en encontrarlos.

Yo siempre visito los lugares varias veces. En cada visita se me aparecen con una luz y un ambiente distintos, revelándome nuevos detalles.

Las fotos están hechas con una cámara análoga de formato medio o una cámara de placas (4×5 pulgadas). La fotografía analógica me permite sacar copias de gran tamaño con excelente calidad, pero sobre todo me obliga a trabajar de otra manera. Cada foto me exige tiempo y calma y que me deje guiar por los sitios mismos y por su luz a la hora de escoger un motivo. La intensidad de los colores se debe al uso de negativo (Kodak Ektar).


Polski

Pochopna unia walutowa ustanowiona w październiku 1990 r. oraz praktyki Urzędu Powierniczego w latach 1990 do 1995 wydały przemysł enerdowski na pastwę rynku światowego, nie zapewniając mu ochrony. Polityka radykalnej prywatyzacji oraz brak potrzebnego uzdrowienia żywotnych gałęzi przemysłowych doprowadziły do szybkiego wzrostu bezrobocia. Teoretycznie ludowi enerdowskiemu należał się udział w ludowych zakładach, ale po 1989 r. nic im się nie udzieliło. Bez majątku, beż własności prywatnej, której w NRD nie można było gromadzić we większych ilościach, wschodni Niemcy nie byli w stanie licytować się o ich prywatyzowane zakłady pracy. Nawet dzisiaj we wschodnich Niemczech jest mało dużych firm. Zamiast tego wiele zakładów zdegradowano do tanich lokalizacji produkcji koncernów zachodnioniemieckich albo międzynarodowych.

W czasie moich fotograficznych wypraw widzę, jak historia tamtych czasów, czasów NRD i transformacji, rozpada się razem z miejscami. Często ludzie po prostu chcieli jak najszybciej wyprzeć pamięć szorstkich, długich i nudnych dni pracy w fabrykach. Z drugiej strony brakowało też politycznej woli zachowania miejsc jako pamiątek albo urządzenia ich na nowo. Do dziś widać, że zmiany gospodarcze, polityczne i społeczne, które miały miejsce po 1990 r zamiast kwitnących pomysłów przyniosły ruiny. Dlatego młodzi ludzie nadal wyjeżdżają z tej małej ojczyzny, w której nie widzą dla siebie perspektywy na przyszłość, gdzie mogliby żyć, pracować, śmiać się i płakać.

Świadomie nie mówię, gdzie znajduję swoje motywy. Na razie są one wolnymi strefami. Można tam coś jeszcze próbować, może coś nowego tam jeszcze powstanie. Gdyby stały się zbyt znane, wkrótce pojawiliby się interesanci i wspólnoty interesów, od zbieraczy złomu po wycieczki turystyczne i inwestorów, którzy przeszkodziliby możliwościom pojawienia się własnych inicjatyw tubylców. Już dzisiaj trzeba uiszczać opłatę za wstęp do niektórych ruin. Jest to jednak sprzeczne z charakterem tych miejsc. Ujawniają swoją magię i urok właśnie dlatego, że nie ma ich w przewodnikach, ale trzeba ich szukać i znajdować. Ci, którzy interesują się historią, a specjalnie historią takich miejsc, znajdą je.

Sam odwiedzam każde z tych miejsc kilka razy. Za każdym razem pojawiają się w innym świetle i pokazują nowe szczegóły i różne nastroje.

Zdjęcia robię analogowym aparatem średnioformatowym lub aparatem studyjnym (4×5″). Fotografia analogowa z jednej strony pozwala na produkcję odbitek wysokiej jakości, z drugiej jednak wymaga specjalnego podejścia. Każde zdjęcie wymaga ode mnie czasu i spokoju, a więc zaangażowania się w miejsce, aby znaleźć motywy odpowiednie do warunków światła. Podstawą intensywnych kolorów na zdjęciach jest film negatywowy (Kodak Ektar).