Mythos Fortschritt, 2013

ab 45,00 

Der Glaube an unendliches Wachstum ist ein Verhängnis. Mit jeder neuen technischen Entwicklung verschärfen sich die Verhältnisse weltweit, auf sozialer, ökologischer und ökonomischer Ebene.

Das Bild entstand 2013 im „Alten Lager“, eine sowjetische Armeekaserne unweit von Berlin. Vergessen und verlassen ist der Ort seit 1994. Der junge Mann setzt zum Sprung mit dem Atom in der Hand an, um die Rakete zu überholen. Diese Art von Propagandakunst symbolisiert den Glauben eine gerechte Welt mit technischem Fortschritt zu erreichen. Das war eines der Fundamente für den enormen Industrialisierungsschub in der Sowjetunion. Während des ersten Fünfjahresplans der Jahre 1928–1932 beginnt der Transformationsprozess von einem reinen Agrarstaat zu einem Industriestaat. Trotz Getreideknappheit exportierte die Sowjetunion das Getreide, um sich mit den durch die Ausfuhrerlöse generierten Geldmitteln Maschinen sowie technische Anlagen und Vorrichtungen kaufen zu können (sogenannte Hungerexporte).

Nach dem II Weltkrieg begann der Kalte Krieg. In dieser Zeit wurde das Wachstum der Wirtschaft zum Messinstrument der beiden Systeme.

In den 1980/90er Jahren wollen junge Hippies in Silicon Valley Kunst und Schönheit schaffen, die Menschheit etwas näher zusammenrücken lassen. Sie schaffen die Grundlage für die 4. industrielle Revolution.

Heute wird von Zentraleuropa aus das industrielle Wachstum im Zusammenhang mit dem geistigen Wachstum propagiert (Bundesverband deutscher Industrie).

 

Eine gute Wirkung bekommt dieses Motiv auf dem Papier Photo Rag® Metallic 340 von Hahnemühle.

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