Blaues Wunder, 2019

ab 45,00 

Das Bild entstand 2019 in Polen-Śląsk/Schlesien. Es ist das Treppenauge einer Wendeltreppe in einem Schloss. Der Name „blaues Wunder“ hat nichts mit der Brücke in Dresden zu tun. Die Konstruktion und der charmante Verfall dieser Treppe verleiteten mich zu dieser Namensgebung. Auf einer Kunstmesse stand ein Architekt fasziniert vor dem Bild, und erklärte mir, dass es heute nicht mehr möglich wäre eine solche Treppe zu bauen.

„Dornröschens Träne“ und „Wie im Traum“ sind weitere Fotos dieser Treppe.

Es gibt in dieser Region sehr viele Schlösser. Sie waren der Mittelpunkt des gesellschaftlichen und geselligen Lebens der Adligen. Viehzucht und Ackerbau prägte das Leben der Schlossbewohner*innen mit samt ihren Bediensteten bis zur Industrialisierung. Hütten- und Bergwerke gehörten fast ausschließlich Adeligen. Sie kamen zu unglaublichem Reichtum und erweiterten Ihre Schlösser großflächig. Zur gleichen Zeit lebten die Arbeite*innen dieser Fabriken in bitterer Armut.

Eine gute Wirkung bekommt dieses Motiv auf dem Papier Photo Rag® Metallic 340 von Hahnemühle.

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